Einsortiert unter Technik

Ene Mene Meck – Kaffee weg

Ich habe sie. Die Kaffeemaschine des Grauens.

Und nein, es geht hierbei nicht um einen superteuren Kaffeevollautomaten, sondern um unsere normal-blödige “Russell Hobbs”. Die “Russell” hat nämlich mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt. Sie zaubert nun. Und zwar kann sie Kaffee verschwinden lassen.

Das gängigste Magiebeispiel ist die Befüllung der “Russell” mit Wasser für “8 Becher”. Filter einlegen, Kaffeepulver einfüllen. Und los. Und dann beginnt die Magie, dann beginnt der Zauber.

Es rauscht und rumpelt, blubbert und dampft. Der erste Kaffee läuft unten in die Kanne, die ich ja eben noch mit Wasser “für 8 Becher” gefüllt hatte. Nach ein paar Minuten ist die Zeremonie der “Russell” vorbei und *tadaa* herausgekommen sind … 6 … Becher … Kaffee.

Knapp 200 – 250ml Wasser bzw. Kaffee sind verschwunden.

Ich erinnere mich noch gut an die Tage, an denen ich hektisch hinter,unter und in die Maschine schaute um nach Löchern oder anderen Defekten zu suchen. Nichts. Ich fand einfach nichts.

Dass bei der Erwärmung des Wassers auch immer Dampf entsteht, ist klar. Aber rund 200ml Wasser verdampfen nicht mal eben spurlos, wenn man sich dunkel an den Physikunterricht der Orientierungsstufe erinnert. Und natürlich bleibt auch Wasser im Kaffeepulver im Filter zurück und verwandelt das duftende Pulver in ekelig stinkenden Matsch.

Und der Kaffee? Dunkel und kräftig im Geschmack. Okay, Espressoautomatik “on board” und “im Hintergrund aktiv”? No. Also wat nu? Ganz einfach: nix. Es gibt ja schließlich Schlimmeres. Aber ein wenig warte ich noch darauf, dass sich meine “Russell” irgendwann in einen Roboter transformiert.

Tweetdeck for Android – what’s up?

Eigentlich bin ich ja nicht so der Mensch, der riesig umfangreich über Technik, Gadgets oder Apps bloggt.

Aber immerhin nutze ich ein Smartphone und bin auch auf Twitter und Facebook viel unterwegs.
Dafür habe ich bis zuletzt die App “Tweetdeck” für Android benutzt.

Optisch war die App zwar im Vergleich zu anderen Programmen weniger ansprechend. Das dukelgrau-gelbe Design war ausbaufähig.
Allerdings überzeugten mich Funktionsumfang und Bedienbarkeit. Nachdem ich viele Apps für Twitter ausprobiert hatte – die Original-App von Twitter kam für mich wegen enormen Problemen auf meinem Gerät nicht in Frage – fand ich Tweetdeck am Besten. Zawr bot die App bei weitem nicht so viele Personalisierungsmöglichkeiten wie z.B. twicca, bot aber dennoch eine Vielzahl an (für mich unterm Strich wichtigen) Einstellungsmöglichkeiten.
Auch das Multiple Account Management verlief nahezu reibungslos, zudem konnte man spielend leicht zwischen den einzelnen Columns hin und her switchen.

Doch vor kurzer Zeit schlichen sich Fehler ein.

Ich bin jetzt nicht der Typ, der sofort alles tiefgründig zu jeder App recheriert und gerade im Androidbereich laufen Apps auf verschiedenen Devices leider eben auch verschieden stabil. Leider immer noch ein Nachteil gegenüber Apple meiner Meinung nach.
So schob ich es zunächst auch auf ein Subjektives Problem, dass bei jedem Replay eines Tweets plötzlich der Hinweis erschien “Do you really want to reply to yourself?” – HÄ? Natürlich antworte ich mir nicht selbst, doch leider erschien die Meldung bei JEDEM Reply. Bis heute leider.

Seit dem Wochenende erlebe ich eine zweite unangenehme Sache bei Tweetdeck. Ich update aus Bequemlichkeit Twitter- und Facebookfeeds in einer Timeline / Column. War bisher bei Tweetdeck überhaupt kein Problem, die News wurden chronologisch korrekt angezeigt. Seit dem Wochenende updatet Tweetdeck bei mir aber primär nur noch den Facebookfeed, das Update der Twittertimeline funktioniert erst nach dem zweiten oder dritten manuellen Versuch.
Das war dann auch der Grund, warum ich Tweetdeck neu installierte und über meinen Tweetdeckaccount synchronisierte. Selbe Sauce. Ärgerlich.
Heute morgen schmiss ich Tweetdeck von meinem Handy, im Androidmarket erschien zudem ein neuer Kommentar, dass der Support bei Tweetdeck quasi nicht mehr existieren würde, es ewig kein Update geben würde. Überprüfen kann ich diese Aussage momentan leider nicht, schade wäre es allemal, denn Tweetdeck war bis vor Kurzem das Nonplusultra in Sachen Soziale Netzwerke auf Android.

Seit heute morgen bin ich zurück bei twicca, was allemal stabiler läuft als Tweetdeck momentan.

Mich würde mal interessieren, was Ihr so für Erfahrungen mit Tweetdeck habt und wie Ihr die Unterschiede auf verschiedenen Plattformen (Tweetdeck Client, App for Chrome, Android, iPhone) empfindet.

Phänomen Tim Bergling

In den letzten 2-3 Jahren ist die Musikrichtung House immer mainstreamiger und damit salonfähiger geworden. Waren es vor Jahren noch RnB und Black Music, die die Floors füllten, haftete der Ghettomucke zunehmend das Image von Kriminalität und (mit Verlaub) Unterschichtenmusik an.
Und mal ehrlich, da will ja keiner wirklich zugehören.

Momentane House-Acts verkaufen vor allem eine Message: unbeschwert feiern, Urlaubsfeeling das ganze Jahr, wann und wo Du willst. Housemusik weißt sieht sich in der aktuellen Außenwirkung nicht als Beschwerdeträger für soziale oder politische Missstände aus, sondern trägt einen ungezwungenen, unverbindlichen Vibe mit sich.

House ist “in”, spätestens seit Blackmusic-Größen wie Usher oder Kelly Rowland ihre Stimmen zu 128 BPM über den Sound schicken.

Dass Schweden in dieser Zeit wieder mal ein wichtige Rolle in Sachen Housemusic einnimmt, weiß man nicht erst seit David Guetta (Update: der kommt bekanntlich aus Frankreich – my fault) oder der Swedish House Mafia.

Ein recht junger schwedischer Produzent namens Tim Bergling versetzt die “Szene” seit kurzer Zeit in massive Verzückung und stürmt mit Riesenschritten ins internationale Rampenlicht. Unter dem Pseudonym Tim Berg veröffentlichte er letztes Jahr “Bromance” bzw. die Vocalversion “Seek Bromance”, welche ihm den internationalen Durchbruch bescherten.

Seek Bromance:

Es folgten Remixe für Tiesto, Armin van Buuren, oder David Guetta.
Unter den Namen Avicii oder Tom Hangs ist er allerdings momentan eher aktiv:

Momentan steht seine neue Single “Fade Into Darkness” ist Ende Juli in Deutschland erschienen. Der Song beinhaltet eine unverwechselbare Klaviermelodie vom “Penguin Café Orchestra”. Wie mittleriweile im Netz nachzulesen ist, gab es hierzu erst das Instrumental “Penguin”, welches dann vom Label Ministry Of Sound genutzt wurde, um einen potentiellen Sänger für die Nummer zu casten. Im Zuge dessen wurde das Produzententeam um Leona Lewis auf den Song aufmerksam und strebte eine Zusammenarbeit an, allerdings sollte das Lied dann “Collide” heißen. Das Label lehnte dies ab, weil man in der Zwischenzeit einem anderen Sänger den Vorzug gegeben hatte. Nun kommt es zum Rechtstreit, weil Leona Lewis das Instrumental von “Fade Into Darkness” in minimal abgewandelter Form für “Collide” benutzt hat und eine Veröffentlichung anstrebt.

Ungeachtet dessen werden Avicii und Co. 2011 weitere Burner raushauen, neben “Fade Into Darkness” ist auch der Track “Levels” zu erwarten, der im Internet unter dem Projektnamen “ID” kursierte.

Fade Into Darkness & Levels:

Ich persönlich finde “Fade Into Darkness” sehr gut und auch “Levels” weiß zu begeistern.

Ein Track allerdings hat es mir so richtig angetan. Er wird wahrscheinlich erst im Herbst erscheinen, hat aber wie ich finde gleiches Potential wie “Bromance” oder “Fade Into Darkness”. Die Rede ist von “Silhouettes”. Die Melodie hat sich einfach in meine Gehörgänge eingebrannt und ist für mich eine absolute Gute-Laune-Nummer. Aber hört selbst:

Silhouettes:

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 114 other followers